Die österreichischen LehrerInnen werden in allen Bundesländern nach demselben Gehaltsschema bezahlt. Verglichen mit den Verdienstmöglichkeiten in der Wirtschaft ist das Anfangsgehalt relativ niedrig. Alle zwei Jahre erfolgen jedoch Vorrückungen. Durch diese fallen die Endbezüge relativ hoch aus. Dazu einige Beispiele:
PflichtschullehrerInnen (z.B. Volks-, Haupt- oder SonderschullehrerInnen) verdienen anfangs 1.938 EUR pro Monat, nach 37 Dienstjahren erreichen sie den Endbezug von 4.343 EUR.
LehrerInnen an höheren Schulen (z.B. Gymnasien, Handelsakademien oder höheren technische Lehranstalten) starten mit 2.131 EUR und beenden ihre aktive Laufbahn mit einem Gehalt von 4.958 EUR.
LeiterInnen von Pflichtschulen bekommen Zulagen zu den oben angeführten Bezügen, und zwar je nach Größe der Schule und je nach Dienstalter zwischen 151 und 384 EUR. Bei LeiterInnen höherer Schulen betragen die Zulagen zwischen 433 und 818 EUR.
Diese Zahlen entsprechen dem Stand vom 1. Jänner 2010. Detailinformationen zu allen Lehrämtern sind auf der Homepage der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu finden.
Derzeit wird ein neues Gehaltsschema vorbereitet, das höhere Anfangs- und niedrigere Endbezüge vorsieht.
jm